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Kurkuma: Test & Vergleich (03/2021) – MEDMENSCH

Inhaltsverzeichnis

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Kurkuma wird nicht nur als leckeres Gewürz in der Küche verwendet, sondern mittlerweile auch als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Die gesundheitsfördernde Wirkung der Gelbwurz ist in erster Linie dem Wirkstoff Curcumin geschuldet. So wirkt Curcumin entzündungshemmend sowie antioxidativ und kommt dem menschlichen Organismus in vielfacher Hinsicht zugute.
Zahlreiche Studien konnten die Wirksamkeit von Kurkuma nachweisen. So soll sich Kurkuma mitunter bei Alzheimer, Verdauungsbeschwerden, einem zu hohen Cholesterinspiegel sowie Krebs positiv auf den Körper auswirken. Außerdem beugt Kurkuma äußerlich angewendet mitunter Hautunreinheiten vor und stärkt zudem die Haarsubstanz.
Kurkuma kann in Form von Pulver, Kapseln, Presslingen sowie auch als Gewürz eingenommen werden. Allerdings sollte beachtet werden, dass reines Curcumin nur sehr schlecht von dem menschlichen Körper genutzt werden kann. Um die Bioverfügbarkeit zu erhöhen, sollte Kurkuma stets in Kombination mit Piperin bzw. einem hochwertigen Pflanzenöl aufgenommen werden.

 

 

Ranking: So ist unsere Einschätzung der Kurkuma-Präparate

Platz 1: „ natural elements Curcuma Extrakt Kapseln“

Bei diesem Artikel erhältst Du ganze 90 Kurkuma-Kapseln mit einer Dosierung von 10.000Milligramm pro Kapsel.

Einschätzung der Redaktion

Der Hersteller bescheinigt Dir, dass diese Kapseln mit 95 Prozent Kurkuma-Extrakt befüllt wurden, sodass Du von einer optimalen Wirksamkeit profitierst. Die Kapseln sind zudem absolut vegan und frei von künstlichen Zusatzstoffen, wie beispielsweise Trennmitteln, Magnesiumstearat sowie Aromen.

So sind die Kundenbewertungen

94 Prozent der Rezensionen zeigen, dass Verbraucher mit diesem Artikel zufrieden sind. Den Menschen gefallen die nachfolgenden Dinge am Produkt:

  • Wirkt gegen Gelenkschmerzen
  • Geschmacksneutral
  • Gute Verträglichkeit

Sechs Prozent der Bewertungen zeigen Mankos am Artikel auf. Verbraucher kritisieren folgende Punkte:

  • Kapseln fallen insgesamt etwas größer aus

FAQ: Wie viel Kurkuma-Kapseln sollte ich pro Tag einnehmen?

Da diese Kurkuma-Kapseln hochdosiert sind, reicht die Einnahme einer Kurkuma-Kapsel täglich aus.

 

Platz 2: „NATURE LOVE Curcuma Extrakt – Curcumin“

Dieser Hersteller versorgt dich mit 90 hochdosierten Kurkuma-Kapseln mit einer Dosierung von 15.000 Milligramm pro Kapsel.

Einschätzung der Redaktion

Der Hersteller gibt an, dass diese magensaftresistenten Kurkuma-Kapseln auch für empfindliche Personen sehr gut verträglich sind. Die Herstellung der Kapseln erfolgt in Deutschland, wobei strengste Qualitätskontrollen eingehalten werden. Um einen hohen Reinheitsgrad zu garantieren, enthalten diese Kurkuma-Kapseln zudem keinerlei künstliche Zusatzstoffe.

So sind die Kundenbewertungen

96 Prozent der Rezensionen zeigen, dass Verbraucher mit diesem Artikel zufrieden sind. Den Menschen gefallen die nachfolgenden Dinge am Produkt:

  • Stärkt das Immunsystem
  • Verbessert das Hautbild
  • Faires Preis-Leistungs-Verhältnis

Vier Prozent der Bewertungen zeigen Mankos am Artikel auf. Verbraucher kritisieren folgende Punkte:

  • Zum Teil verzögerter Wirkeintritt

FAQ: Wie verträglich sind diese Kurkuma-Kapseln?

Da es sich hierbei um magensaftresistente Kapseln handelt, ist das Präparat allgemein sehr gut verträglich.

 

 

Platz 3: „Azafran BIO Kurkuma Pulver“

Bei diesem Artikel kannst Du zwischen einem Kilogramm Premium-Kurkumapulver sowie einem Kurkuma-Paste-Set wählen. Bei dem Set erhältst Du neben dem Kurkuma-Pulver noch eine Packung schwarzen Pfeffer sowie ein Glas Kokosöl.

Einschätzung der Redaktion

Der Hersteller verspricht Dir bei diesem Kurkuma-Pulver absolute Premium-Qualität, sodass keine künstlichen Aromen sowie Geschmacksverstärker in dem Produkt zu finden sind. Du kannst das Kurkuma-Pulver daher vielfältig in der Küche einsetzen und beispielsweise Deine Getränke sowie exotische Gerichte damit würzen.

So sind die Kundenbewertungen

98 Prozent der Rezensionen zeigen, dass Verbraucher mit diesem Artikel zufrieden sind. Den Menschen gefallen die nachfolgenden Dinge am Produkt:

  • Vielfältig in der Küche einsetzbar
  • Beugt Erkältungen vor
  • Angenehmer Geschmack

Zwei Prozent der Bewertungen zeigen Mankos am Artikel auf. Verbraucher kritisieren folgende Punkte:

  • Optimale Wirksamkeit nur in Verbindung mit schwarzem Pfeffer bzw. Piperin

FAQ: Was sollte ich bei der Anwendung des Kurkuma-Pulvers beachten?

Damit das Kurkuma-Pulver auch optimal von Deinem Körper verwertet werden kann, solltest Du es idealerweise in Kombination mit Piperin bzw. schwarzem Pfeffer zu Dir nehmen.

 

Platz 4: „Acurmin Mizell Kurkuma Kapseln“

Bei diesem Produkt hast Du die Wahl zwischen 60, 180 sowie 360 Kurkuma-Kapseln.

Einschätzung der Redaktion

Im Gegensatz zu anderen Kurkuma-Produkten enthalten diese Kapseln kein Piperin sowie keinen schwarzen Pfeffer. Vielmehr wird die Bioverfügbarkeit des Kurkumas durch die mizellare Zusammensetzung der Kapseln erhöht.

So sind die Kundenbewertungen

92 Prozent der Rezensionen zeigen, dass Verbraucher mit diesem Artikel zufrieden sind. Den Menschen gefallen die nachfolgenden Dinge am Produkt:

  • Wirkt entzündungshemmend
  • Wirkt gegen Gelenkschmerzen
  • Sehr gut verträglich

Acht Prozent der Bewertungen zeigen Mankos am Artikel auf. Verbraucher kritisieren folgende Punkte:

  • Weniger schöne Verpackung

FAQ: Wie nehme ich diese Kurkuma-Kapseln richtig ein?

Der Hersteller empfiehlt Dir, jeweils morgens und abends eine Kapsel gemeinsam mit den Mahlzeiten einzunehmen.

 

Platz 5: „NUTRALIE vegane Bio Kurkuma-Kapseln“

Bei diesem Artikel darfst Du Dich über 120 Kurkuma-Kapseln freuen. Da es sich hierbei um vegane Kapseln handelt, sind sie auch für Veganer und Vegetarier sehr gut geeignet.

Einschätzung der Redaktion

Der Hersteller bescheinigt Dir bei diesem Produkt eine absolute Bio-Qualität und gibt an, dass bei der Herstellung der Kurkuma-Kapseln strengste Qualitätsstandards eingehalten werden. Eine Kapsel enthält 650 Milligramm Kurkuma, 50 Milligramm Ingwer sowie 10 Milligramm Piperin.

So sind die Kundenbewertungen

95 Prozent der Rezensionen zeigen, dass Verbraucher mit diesem Artikel zufrieden sind. Den Menschen gefallen die nachfolgenden Dinge am Produkt:

  • Lindert Gelenkentzündungen
  • Hilft beim Abnehmen
  • Problemlose Einnahme

Fünf Prozent der Bewertungen zeigen Mankos am Artikel auf. Verbraucher kritisieren folgende Punkte:

  • Zum Teil leichte Unverträglichkeiten

FAQ: Wie hoch ist die Bioverfügbarkeit dieser Kurkuma-Kapseln?

Da diese Kurkuma-Kapseln zusätzlich mit Piperin angereichert sind, kann das Curcumin sehr gut von Deinem Körper verwertet werden. Zudem wird die positive Wirkung durch den zusätzlichen Ingwer unterstützt.

 

 

 

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Kurkuma kaufst

 

Was ist Kurkuma genau?

Bei Kurkuma handelt es sich um ein Ingwergewächs, das auch den Namen indischer Safran, gelber Ingwer, Gelbwurz oder Safranwurzel trägt. Die aus dem Latein stammende botanische Bezeichnung lautet Curcuma longa. Kurkuma zeichnet sich durch eine charakteristische Orangefärbung sowie eine würzige und dezent bittere Note aus. Ihre Herkunft hat die Kurkumapflanze in Indien sowie Südostasien, wobei das Gewächs mittlerweile rund um den Globus angebaut wird. Curcuma longa Pflanzen erreichen eine Höhe von bis zu einem Meter und weisen aufgrund ihrer hellgrünen Blätter mitunter Ähnlichkeiten zu Schilf auf. In Indien sowie Asien wird die gesundheitsfördernde Wirkung von Kurkuma seit rund 5.000 Jahren geschätzt, sodass die Pflanze vielfach im Bereich der ayurvedischen Medizin angewandt wird. Hierfür wird in erster Linie die Wurzel der Pflanze genutzt und entsprechend weiterverarbeitet. Kurkuma wurde hierzulande lange Zeit ausschließlich als schmackhaftes Gewürz eingesetzt. In den vergangenen 50 Jahren widmete sich jedoch auch die Forschung zunehmend der Heilwirkung der gelben Knolle. Daher wird Kurkuma mittlerweile zur Linderung vielfältiger Beschwerden eingesetzt.

 

 

Welche Wirkung besitzt Kurkuma?

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kurkuma ist in erster Linie auf den Inhaltsstoff Curcumin zurückzuführen. Der Pflanzenfarbstoff ist unter der E-Nummer 100 registriert und verleiht Gewürzen, wie beispielsweise Curry, die charakteristisch gelbe Farbe. Das in dem Kurkuma existierende Curcumin zeichnet sich durch entzündungshemmende, schmerzstillende, antikarzinogene sowie verdauungsfördernde Eigenschaften aus und kommt Deiner Gesundheit daher in vielfacher Hinsicht zugute. Da Curcumin zudem als wichtiges Antioxidans fungiert, kann der Wirkstoff freie Radikale unschädlich machen sowie Schwermetalle und andere Schadstoffe gezielt aus dem Körper ausleiten. Weiterhin beugt Kurkuma einem zu hohen Cholesterinspiegel vor und wirkt einem Abbau wichtiger Knochenmasse entgegen. Zudem hemmt Kurkuma die Entstehung von Diabetes und Alzheimer hemmen und wirkt sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. Kurkuma ist außerdem reich an ätherischen Ölen, die schädliche Mikroorganismen bekämpfen und antineoplastisch gegen Neoplasien und Tumore wirken. Weiterhin wird durch die in dem Kurkuma vorkommenden Ferula- sowie Kaffeesäuren die Bildung krebserregender sowie schädlicher Nitrosaminen verhindert.

Unsere Empfehlung: Um die Bioverfügbarkeit der gesunden Knolle zu verbessern, solltest Du Kurkuma in Verbindung mit Piperin bzw. etwas Öl aufnehmen.

 

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Kurkuma kaufst

 

Welche besonderen Inhaltsstoffe kann Kurkuma vorweisen?

Kurkuma weist außer Curcumin noch die drei Curcuminoide Demethoxycurcumin, Bisdemethoxycurcumin sowie Cyclocurcumin auf. Wir haben Dir in der untenstehenden Tabelle alle Inhaltsstoffe von Kurkuma samt der dazugehörigen Wirkung aufgeführt:

 

Inhaltsstoff Wirkung
Curcuminoide hemmt Entzündungsvorgänge im Körper und wirkt schmerzstillend sowie antioxidativ
Kohlenhydrate versorgen den menschlichen Körper mit Energie und steigern die körperliche sowie mentale Leistungsfähigkeit
Proteine dienen dem Aufbau von Muskeln, Knochen, Haaren und Haut und dienen ebenfalls als wichtige Energielieferanten
Fette stellen den Aufbau von Zellen sowie die Bildung von Hormonen sicher
Magnesium unterstützt die Reizweiterleitung im menschlichen Nervensystem sowie die Festigkeit von Knochen und Zähnen und fördert eine gesunde Funktion des Herzens
Kalzium Wirkt entzündungshemmend und fungiert als wichtiger Baustoff für Zähne und Knochen

 

Da Kurkuma quasi kein Cholesterin enthält, steigt der Cholesterinspiegel auch bei einer hohen Einnahmemenge nicht an. Insgesamt erweist sich Kurkuma als wertvoller Nährstoff-Lieferant, der Deinen Körper mit der notwendigen Energie versorgt.

 

 

Welche gesundheitlichen Vorteile bietet mir Kurkuma?

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kurkuma ist hinlänglich bekannt, sodass Du zahlreiche Beschwerden mit der Gelbwurz behandeln kannst. Zu den wichtigsten Einsatzgebieten von Kurkuma gehören:

  • Krebs
  • Hohe Cholesterinwerte
  • Geschwächte Immunabwehr
  • Erhöhter Insulinspiegel
  • Alzheimer
  • Beschwerden der Galle und Leber
  • Akute sowie chronische Schmerzen
  • Entzündliche Gelenkerkrankungen (Arthrose, Arthritis)
  • Entzündungen
  • Bluthochdruck
  • Rheuma
  • Übergewicht

Wir gehen in den folgenden Abschnitten näher auf die einzelnen Behandlungsfelder sowie die gesundheitlichen Vorteile von Kurkuma ein.

 

Unterstützung einer Krebstherapie dank krebshemmender Eigenschaften

Aktuell existieren etwa 3.000 wissenschaftliche Studien, die sich der Wirkung von Kurkuma bei einer Krebserkrankung widmen. Bei diesen Untersuchungen wurden fast alle Arten der Krebserkrankungen berücksichtigt. Die Erkenntnisse, die aus diesen Studien gezogen wurden, legten für die amerikanische, deutsche sowie österreichische Onkologie nahe, dass der Einsatz von Curcumin bei einer Krebstherapie sinnvoll sein kann. So zeigte Kurkuma bei jeder Krebsart einen positiven Einfluss, wobei keine nennenswerten Nebenwirkungen festgestellt werden konnten. So wirkte Kurkuma antioxidativ und hemmte demnach die Entwicklung von Krebs. Außerdem leistet das Curcumin dank seiner antioxidativen Eigenschaften einen wichtigen Zellschutz, sodass die Entstehung von Krebszellen blockiert werden und die Immunabwehr gestärkt werden konnte. Sichere Ergebnisse zu der heilenden Wirkung von Kurkuma liegen bisher bei Prostata-, Lunge-, Darm-, Gebärmutterhals-, Haut- sowie Brustkrebs vor. Je nach Krebsart kann Kurkuma daher sowohl heilend als auch vorbeugend gegen Krebs wirken. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass auch die Krebstherapie mithilfe von Kurkuma unterstützt werden und die Resistenz von Krebszellen vermindert werden kann.

 

Förderung der Gedächtnisleistung bei Alzheimer und Demenz

In unserer heutigen Gesellschaft sind immer mehr Senioren über 65 Jahre von Alzheimer betroffen. Die von den Ärzten verschriebenen Medikamente gehen in der Regel mit einer Reihe von Nebenwirkungen einher und weisen nur eine begrenzte Wirkung auf. So erkranken in Indien, wo Kurkuma sehr häufig in der Küche genutzt wird, nur wenige Personen an Alzheimer. Grundsätzlich gelten Ablagerungen zwischen den Nervenzellen innerhalb des Gehirns als wichtigster Risikofaktor für die Entstehung von Alzheimer. Dieser Plaque begünstigt entzündliche Prozesse im Gehirn, sodass die Gehirnleistung erheblich eingeschränkt wird. Kurkuma wirkt antioxidativ und entzündungshemmend und kann demnach die Entstehung schädlicher Entzündungen im Gehirn eindämmen. Allerdings kann dieser Effekt nur dann eintreten, wenn das Curcumin die Hirn-Blut-Schranke passieren kann. Eine wissenschaftliche Studie einer Universität in Los Angeles konnte darlegen, dass die Bildung von Ablagerungen durch die Einnahme von Kurkuma reduziert werden kann. Bereits die tägliche Aufnahme von Kurkuma in Form von goldener Milch sowie Tee ist für diesen Zweck sinnvoll.

Eine weitere Studie aus dem Jahre 2008 zeigte zudem auf, dass die Gehirnleistung bei Demenzkranken durch Kurkuma verbessert werden konnte. Bereits eine tägliche Einnahme von einem Gramm zeigte sich nach einer Einnahmedauer von rund drei Monaten als wirkungsvoll. Auch eine Fallstudie aus Japan mit drei Demenz-Patienten bestätigten, dass bereits die einjährige Verabreichung von Curcumin die Krankheitssymptome nachweislich verringerten. Zudem konnteb bei der Kurkuma-Einnahme keine besonderen Nebenwirkungen festgestellt werden.

Linderung von Verdauungsproblemen

Wenn Du nach dem Essen häufig unter Magenschmerzen oder Völlegefühl leidest, kannst Du Deine Verdauungsbeschwerden mit Kurkuma auf natürliche Art und Weise lindern. Durch die Einnahme von Kurkuma wird die Produktion von Magen- und Gallensäften stimuliert und die Verdauung gefördert. Zusätzlich können Fettsäuren dank dem Wirkstoff Curcumin leichter verwertet werden, sodass Du Kurkuma auch im Rahmen einer Gewichtsreduktion ohne Nebenwirkungen nutzen kannst. Achte jedoch darauf, das Kurkuma in Verbindung mit Piperin einzunehmen. Sofern Du Deine Gerichte nicht mit Pfeffer oder einem Pflanzenöl anreichern möchtest, empfehlen wir Dir die Einnahme von fertigen Kurkuma-Kapseln.

 

 

Förderung einer Gewichtsreduktion

Wenn Du langfristig abnehmen möchtest, dann kann Dich Kurkuma in Deinem Vorhaben unterstützen. So fördert Curcumin den Fettstoffwechsel, sodass insgesamt weniger Fett eingelagert wird. Durch die Bitterstoffe von Kurkuma tritt zudem eine schnelle und langanhaltende Sättigung ein, sodass ungeliebte Heißhungerattacken ausbleiben. Zudem konnte in einer Studie nachgewiesen werden, dass eine Gewichtszunahme mithilfe von Kurkuma ausgebremst werden kann. Demnach erweist sich Kurkuma als natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative zu herkömmlichen Diät-Pillen.

 

 

Regulierung des Cholesterinspiegels

Zu hohe Cholesterinwerte begünstigen eine Vielzahl schwerwiegender Erkrankungen, wie beispielsweise Herzinfarkte, Schlaganfälle sowie Arteriosklerose begünstigen. Kurkuma erweist sich als nebenwirkungsarme Alternative zu den sonst häufig eingesetzten Statinen. Mithilfe von Kurkuma-Präparaten kannst Du Deinen Cholesterinspiegel auf schonende Art und Weise senken und damit der Entstehung von Folgeerkrankungen vorbeugen. Studien konnten darlegen, dass Kurkuma zudem nur das schlechte LDL-Cholesterin senkt, während das positive HDL-Cholesterin sogar leicht erhöht werden konnte. Da Kurkuma allerdings nicht immer vollständig vom Körper verwertet weren kann, sind für dieses Behandlungsziel mitunter sehr hohe Einnahmemengen notwendig.

 

 

Linderung von Arthritis-Symptomen

Eine rheumatoide Arthritis geht mit schmerzhaften Entzündungen der Gelenke einher. Da sich Kurkuma durch entzündungshemmende Eigenschaften auszeichnet, kann sie die Symptome einer Arthritis wirksam lindern. Eine Studie aus dem Jahre 2012 konnte aufzeigen, dass Kurkuma die Beweglichkeit der Gelenke verbessern sowie die mit der Krankheit einhergehenden Schmerzen lindern kann. Bei einer weiteren Studie wurde einer Gruppe von Arthrose-Patienten über einen Zeitraum von sechs Wochen Kurkuma verabreicht. Auch bei diesen Probanden konnte eine erhöhte Gelenk-Beweglichkeit sowie eine Linderung der Schmerzen nachgewiesen werden. Demnach dient Kurkuma als natürliche Alternative zu den sonst eingesetzten nicht-steriodalen Entzündungshemmern. Zudem treten auch bei einer langfristigen Kurkuma-Einnahme kaum Nebenwirkungen bei den Anwendern auf.

 

 

Hemmung von Entzündungen bei Rheuma

Bei Rheuma handelt es sich um ein Krankheitsbild, dem in erster Linie degenerative Gelenkentzündungen zugrunde liegen. Da Kurkuma als wirksamer Entzündungshemmer fungiert, kann der Produktion des Enzyms Cyclooxigenase 2 entgegengewirkt werden. Dieses Gewebehormon spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Entzündungsreaktionen im Körper. Im Gegensatz zu handelsüblichen Rheuma-Medikamenten kann Kurkuma zudem freie Radikale unschädlich machen und somit einen wichtigen Zellschutz leisten. Eine Studie konnte aufzeigen, dass Rheuma-Patienten, denen Kurkuma verabreicht wurde, eine geringere Gelenksteifigkeit sowie eine bessere Beweglichkeit der Gelenke vorwiesen.

 

 

Senkung des Blutzuckerspiegels

Ein erhöhter Blutzuckerspiegel begünstigt Heißhungerattacken und stellt zudem einen wichtigen Einflussfaktor für die Entstehung von Diabetes dar. In einer Studie aus dem Jahre 2012 konnte bei Personen mit einer gestörten Insulinausschüttung nachgewiesen werden, dass die Einnahme von Kurkuma das Risiko einer Diabetes-Erkrankung senken kann. Während bei der Placebo-Gruppe einzelne Probanden nach neun Monaten eine Diabetes-Erkrankung vorweisen, entwickelte unter den Kurkuma-Probanden keine einzige Person eine Zuckerkrankheit.

 

 

Verminderung von Leber- und Gallenbeschwerden

Die Verabreichung von Kurkuma-Präparaten fördert die Produktion von Gallensäften und beugt Gallenbeschwerden vor. Zudem bietet Kurkuma bei einer nichtalkoholischen Fettleber einen natürlichen Schutz vor einer Leberzirrhose sowie einer Leberfibrose. Außerdem hemmt Kurkuma bei Übergewichtigen die Entwicklung einer nichtalkoholischen Fettleber. Begründet werden kann dieser Effekt durch die antioxidativen sowie entzündungshemmenden Eigenschaften des Ingwergewächses. So werden mitunter Entzündungsprozesse in der Galle sowie der Leber durch die Gabe von Kurkuma nachweislich gehemmt.

 

 

Natürliche Aufhellung der Zähne

Weiße Zähne unterstreichen ein gepflegtes Erscheinungsbild, sodass immer mehr Personen zu synthetischen Bleaching-Mitteln greifen. Mit Kurkuma kannst Du Deine Zähne auf natürliche Art und Weise aufhellen. Hierfür rührst Du einen dickflüssigen Brei aus Kurkuma-Pulver, ein wenig Pfeffer sowie Wasser an. Nun bürstest Du Dir mit dem Gemisch für einige Minuten die Zähne und spülst Deinen Mund anschließend gründlich aus. Alternativ kannst Du auch für mehrere Minuten auf einem kleinen Stück einer frischen Kurkuma-Wurzel kauen. Allerdings sollten Personen mit Zahnprothesen nicht von einem Kurkuma-Bleaching Gebrauch machen.

 

 

Wie nehme ich Kurkuma richtig ein?

Wenn Du Deine Beschwerden mit Kurkuma behandeln möchtest, so erweisen sich Kapseln, Pulver sowie Presslinge als ideale Darreichungsformen. Die einzelnen Präparate sind in der Regel mit schwarzem Pfeffer oder Piperin angereichert, sodass die Bioverfügbarkeit des Wirkstoffs verbessert wird. Für die meisten Behandlungsziele empfehlen Experten eine Kurkuma-Dosierung von mindestens 5 Milligramm pro Tag. Die tägliche Einnahmemenge kannst Du schrittweise erhöhen, bis sich der gewünschte Wirkeffekt eingestellt hat. Bitte beachte an dieser Stelle, dass die Dosis pro Kapsel variieren kann. Sofern Du das Kurkuma höher dosieren möchtest, lohnt es sich daher, hochdosierte Kapseln zu nutzen. Wenn Du hingegen eine sanfte Wirkung bevorzugst, kannst Du die Gelbwurz auch als Gewürz in der Küche nutzen.

 

Unsere Empfehlung: Solltest Du Dir bei der Kurkuma-Einnahme unsicher sein, so empfehlen wir Dir, zunächst den Arzt Deines Vertrauens zu konsultieren. Zudem solltest Du die Herstellerhinweise stets beachten, um Kurkuma auch korrekt anzuwenden.

 

 

 

Können Nebenwirkungen bei der Kurkuma-Einnahme auftreten?

Grundsätzlich gilt Kurkuma als sehr nebenwirkungsarm, sodass selbst bei höheren Dosierungen keine Begleiterscheinungen zu erwarten sind. Allerdings gibt es einzelne Risikogruppen, denen von einer Kurkuma-Einnahme abgeraten wird. So sollten schwangere sowie stillende Frauen kein Kurkuma aufnehmen, da andernfalls die Regelblutung sowie die Gebärmutter angeregt werden, sodass das Ungeborene zu Schaden kommen kann. Bei Personen, die gerinnungshemmende Medikamente nutzen, können durch Kurkuma wiederum schneller Blutungen entstehen. Da Kurkuma zudem die Gallensaftproduktion anregt, können bei Personen mit Gallensteinen mitunter Gallenkoliken erzeugt werden. Sollte eine Unverträglichkeit gegenüber Piperin existieren, sollten Kurkuma-Präparate ohne schwarzen Pfeffer bevorzugt werden.

 

Warum sollte ich Kurkuma zusammen mit schwarzem Pfeffer einnehmen?

Die meisten Kurkuma-Präparate sind in der Regel zusätzlich mit Piperin versetzt. Piperin erhöht die Bioverfügbarkeit von Kurkuma und hilft Deinem Körper dabei, die Substanz noch besser zu verwerten. Sofern Du Kurkuma isoliert aufnimmst, würde die Wirkung dementsprechend deutlich schwächer ausfallen. Sofern Du Kurkuma als Gewürz nutzen möchtest, solltest Du Deinen Speisen daher zusätzlich mit schwarzem Pfeffer anreichern. Dieser ist reich an Piperin, sodass die Aufnahme von Kurkuma verbessert wird.

 

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Kurkuma kaufst

 

Wie teuer ist Kurkuma?

Der Preis von Kurkuma hängt in erster Linie von der gewählten Darreichungsform sowie von der Menge ab. Grundsätzlich kannst Du die meisten Präparate für einen Preis von 8 bis 15 Euro erwerben. Wir haben Dir die einzelnen Darreichungsformen samt der genauen Preisspanne in der untenstehenden Tabelle noch einmal zusammengefasst:

Darreichungsform Preis
Kurkuma-Kapseln zirka 17 bis 20 Euro pro 90 Kapseln
Kurkuma-Pulver zirka 10 bis 14 Euro pro 1.000 Gramm
Kurkuma-Gewürz zirka 3 bis 8 Euro pro 50 Gramm

 

Grundsätzlich kannst Du bares Geld sparen, wenn Du Großpackungen kaufst. Sofern Du Kurkuma jedoch das erste Mal ausprobierst, empfehlen wir Dir, zunächst mit einer geringeren Menge zu starten.

 

 

Wo kann ich Kurkuma kaufen?

Grundsätzlich kannst Du Kurkuma in beinahe allen Supermärkten, Reformhäusern, Drogerien sowie auch in Apotheken erwerben. Zu den wichtigsten Anbietern von Kurkuma-Präparaten gehören:

  • Amazon
  • Apotheken
  • DM
  • Edeka
  • Kaufland
  • Reformhäuser
  • Rewe
  • Rossmann

Die bestmögliche Auswahl wird Dir natürlich bei einem Kauf im Internet geboten. Wir empfehlen Dir daher, die einzelnen Kurkuma-Produkte eingehend miteinander zu vergleichen, sodass Du das Präparat findest, das zu Dir passt. Sofern Du Dein Wunschprodukt gefunden hast, kannst Du von einem schnellen Bestellprozess sowie einem bequemen Versand profitieren.

 

 

 

Triff Deine Kaufentscheidung: Welches der vorgestellten Kurkuma-Präparate passt am besten zu Dir?

Wenn Du Dich für den Kauf von Kurkuma entschieden hast, so kannst Du zwischen verschiedenen Darreichungsformen wählen. Zu den wichtigsten Kurkuma-Präparaten gehören:

  • Pulver
  • Kapseln
  • Presslinge
  • Kurkuma-Gewürz

Wir gehen in den folgenden Abschnitten näher auf die einzelnen Kurkuma-Arten sowie der dazugehören Besonderheiten ein.

 

Was ist Kurkumapulver und welche Vor- und Nachteile hat es?

Kurkuma-Pulver überzeugt durch vielseitige Anwendungsmöglichkeiten sowie eine einfache Einnahme. Für die Herstellung wird die Wurzelknolle schonend getrocknet und schließlich zu Pulver verarbeitet. Du kannst das Pulver entweder als Gewürz für die Speisen oder als gesunde Zutat für Smoothies und Shakes nutzen. Das Pulver lässt sich spielend einfach dosieren und ist daher ideal für Personen, die ungerne Tabletten schlucken. Da es sich bei Kurkuma-Pulver um ein rein pflanzliches Produkt handelt, ist es auch für Veganer sowie Vegetarier sehr gut geeignet. Allerdings kann sich nicht jeder mit dem würzigen Aroma des Pulvers direkt anfreunden. Zudem ist Kurkuma-Pulver nicht für die Einnahme für unterwegs gedacht.

Vorteile

  • flexible Dosierung
  • hoher Reinheitsgrad
  • vegan
  • vielfältig in der Küche einsetzbar

Nachteile

  • nicht geschmacksneutral
  • nur in Kombination mit Piperin auch wirksam

 

Was sind Kurkuma-Kapseln und welche Vor- und Nachteile besitzen sie?

Sofern Du das Kurkuma einheitlich dosieren möchtest, erweisen sich Kapseln als ideale Darreichungsform. Da sowohl hoch- als auch niedrigdosierte Kurkuma-Kapseln angeboten werden, ist diese Darreichungsform für jedes Behandlungsziel geeignet. Zudem sind die Kapseln geschmacksneutral und können bei Bedarf auch unterwegs eingenommen werden. Einige Kurkuma-Kapseln sind außerdem mit zusätzlichen Inhaltsstoffen, wie beispielsweise Vitamin D3, angereichert, die die positive Wirkung des Ingwergewächses unterstützen. Allerdings nutzen einige Hersteller mitunter Gelatine für die Kapselhülle. Daher sollten Veganer sowie Vegetarier sicherstellen, dass ausschließlich pflanzliche Zellulose für die Kapseln verwendet wird.

Vorteile

  • exakte Dosierung
  • ideal für unterwegs
  • hohe Bioverfügbarkeit durch Piperin
  • geschmacksneutral

Nachteile

  • kann tierische Gelatine enthalten
  • insgesamt teurer als Pulver

 

 

Was sind Kurkuma-Presslinge und welche Vor- und Nachteile besitzen sie?

Kurkuma-Presslinge besitzen eine feste Dosierung, sodass die Gefahr einer Überdosierung minimiert wird. Die Presslinge lassen sich mit ausreichend Wasser einnehmen und sind zudem geschmacksneutral. Außerdem kannst Du Kurkuma-Presslinge bei Bedarf zerteilen, um die Einnahme zu erleichtern. Bei Kurkuma-Presslingen handelt es sich in der Regel um ein rein pflanzliches Produkt, das sich ideal mit einer veganen Lebensweise vereinen lässt. Allerdings sollte beachtet werden, dass manche Kurkuma-Presslinge mit künstlichen Zusatzstoffen versetzt sein können. Daher solltest Du vor dem Kauf stets einen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe werfen.

Vorteile

  • lassen sich unterwegs einnehmen
  • geringeres Risiko einer Überdosierung
  • lassen sich bei Bedarf brechen

Nachteile

  • nicht ganz geschmacksneutral
  • können künstliche Zusatzstoffe enthalten

 

 

Was ist Kurkumagewürz und welche Vor- und Nachteile besitzt es?

Sofern Du mit Kurkuma Dein allgemeines Wohlbefinden steigern möchtest, kannst Du es auch als Gewürz für das Verfeinern Deiner Speisen nutzen. Das Kurkuma-Gewürz verleiht Suppen, Soßen sowie anderen Gerichten eine exotische Note und lässt sich vielfältig in der Küche einsetzen. Allerdings fällt die Wirkung bei dieser Darreichungsform am schwächsten aus. Zudem solltest Du das Kurkuma-Gewürz stets in Kombination mit schwarzem Pfeffer aufnehmen, sodass die Bioverfügbarkeit des Gelbwurzes verbessert wird.

Vorteile

  • Lässt sich ideal in der Küche anwenden
  • Verleiht Gerichten und Getränken eine exotische Note
  • Sehr preisgünstig

Nachteile

  • Nur in Kombination mit schwarzem Pfeffer wirksam
  • In der Regel geringe Dosierung

 

 

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Kurkuma-Produkte miteinander vergleichen?

Wenn Du Dich für den Kauf von Kurkuma entschieden hast, so solltest Du natürlich auch eine Aussage über die Qualität der einzelnen Produkte treffen können. Zu den wichtigsten Kaufkriterien von Kurkuma gehören:

  • Liste der Zusatzstoffe und Qualität
  • Curcumin-Dosierung pro Kapsel
  • Bioverfügbarkeit
  • Vegan sowie Verträglichkeit
  • Zusatz nützlicher Nährstoffe

Wir gehen in dem folgenden Abschnitt näher auf die einzelnen Produktmerkmale ein, sodass Du eine bestmögliche Kaufentscheidung treffen kannst.

 

Liste der Zusatzstoffe und Qualität

Damit Du von einer bestmöglichen Wirkung sowie einemhohen Reinheitsgrad des Kurkuma-Präparates profitierst, solltest Du auf die Liste der Inhaltsstoffe achten. Hochwertige Produkte sind frei von künstlichen Aromen, Trenn- und Bindemitteln sowie auch dem Hilfsstoff Magnesiumstearat. Weiterhin empfehlen wir Dir, zertifizierte Kurkuma-Produkte mit einem entsprechenden Bio-Siegel zu bevorzugen. Bei einem biologischen Anbau aller Rohstoffe wird gewährleistet, dass das spätere Produkt keine Rückstände von Pestiziden sowie anderen Schadstoffen enthält. Sofern der Hersteller hohe Qualitätsstandards bei der Herstellung einhält, wird zudem sichergestellt, dass keine gentechnisch veränderteb Stoffe in dem Kurkuma vorhanden sind.

 

 

Curcumin-Dosierung pro Kapsel

Wenn Du Kurkuma-Kapseln kaufst, wirst Du schnell feststellen, dass der Hersteller stets die Curcumin-Dosierung pro Kapsel angibt. Da es sich bei Curcumin um den wichtigsten Wirkstoff von Kurkuma handelt, kann je nach Curcumin-Gehalt, auch Einnahmeempfehlung variieren. So ist beispielsweise bei sehr hochdosierten Kapseln mit 15.000 Milligramm Curcumin in der Regel nur die Einnahme einer Kapsel pro Tag notwendig. Sofern Du eine geringe Dosierung wünschst, bieten Dir einige Hersteller auch Kapseln mit einem Curcumin-Gehalt von rund 5.000 Milligramm.

 

Bioverfügbarkeit

Da reines Kurkuma sich nur sehr schlecht von dem eigenen Körper verwerten lässt, enthalten viele Kurkuma-Präparate zusätzlich schwarzen Pfeffer bzw. den Wirkstoff Piperin. Durch diese Substanz wird die Bioverfügbarkeit von Kurkuma um ein Vielfaches erhöht, sodass das wirkungsvolle Curcumin nicht vollständig ausgeschieden wird. Sofern Du Kurkuma in Form von Pulver oder als Gewürz einsetzen möchtest, solltest Du die Gelbwurz daher stets mit ausreichend schwarzem Pfeffer kombinieren. Einige Anbieter verkaufen auch ganze Sets mit Kurkuma-Pulver, schwarzem Pfeffer sowie Kokosöl. Da es sich bei Kurkuma um einen fettlöslichen Stoff handelt, kann die Wirksamkeit durch natürliche Pflanzenöle ebenfalls verbessert werden.

 

 

Vegan sowie Verträglichkeit

Sofern Du Dich vegan bzw. vegetarisch ernährst und unter bestimmten Allergien leidest, solltest Du die Inhaltsstoffe des Kurkuma-Produktes genau prüfen. Veganer sowie Vegetarier sollten daher darauf achten, dass für die gewählten Kurkuma-Kapseln keine tierische Gelatine genutzt wurde. Außerdem sind hochwertige Kurkuma-Präparate in der Regel frei von Gluten sowie Lactose. Wenn Du empfindlich auf schwarzen Pfeffer reagierst, so erweisen sich magensaftresistente Kurkuma-Kapseln als ideale Darreichungsform. Alternativ kannst Du in diesem Fall auch reines Kurkuma-Pulver in Kombination mit einem pflanzlichen Öl, wie beispielsweise Kokosöl, einnehmen.

 

 

Zusatz nützlicher Nährstoffe

Wenn Du die positive Wirkung von Kurkuma unterstützen möchtest, so kann die Anwendung von sogenannten Kombi-Präparaten sinnvoll sein. So sind viele Kombi-Produkte beispielsweise mit wertvollen B-Vitaminen, Gerstengras, Ingwer oder MSN angereichert. Durch die zusätzlichen Wirkstoffe kannst Du das Kurkuma-Präparat für viele weitere Anwendungsgebiete nutzen. Allerdings solltest Du beachten, dass der reine Curcumin-Gehalt bei Kombi-Produkten entsprechend niedriger ausfällt. Daher solltest Du Dir vor dem Kauf bewusst machen, wofür Du das Kurkuma genau einsetzen möchtest.

 

 

Wissenswertes über Kurkuma – Expertenmeinungen und Rechtliches

 

Kann ich Kurkuma auch äußerlich anwenden?

Da Kurkuma Deinen Körper mit einer Vielzahl wichtiger Nährstoffe versorgt, sorgt die Gelbwurz für gesunde Haut und Haare. So wirkt Kurkuma antioxidativ und entschleunigt demnach die Hautalterung. Zudem können Entzündungen der Haut sowie Ekzeme mit der Einnahme von Kurkuma-Kapseln sowie Kurkuma-Pulver gelindert werden. Da Kurkuma zudem reich an Zink, Biotin sowie Kupfer ist, kannst Du Dich bei der langfristigen Einnahme über gestärktes Haar, robuste Nägel sowie ein schönes Hautbild freuen. Sofern Du Kurkuma nicht einnehmen möchtest, kannst Du Dir mit dem Pulver sowie nährenden Pflanzenölen eine feuchtigkeitsspendende Haarkur anrühren.

 

 

Lindert Kurkuma auch Hautunreinheiten?

Kurkuma überzeugt durch eine antivirale sowie antibakterielle Wirkung und kann daher als natürliche Pflege bei Lippenherpes angewendet werden. So blockiert Kurkuma die Vermehrung von Herpes-Viren und lässt Entzündungen zudem sanft abklingen. Für die äußere Anwendung kannst Du eine dickflüssige Paste aus Kurkuma-Pulver sowie Wasser anrühren und das betroffene Areal schließlich damit behandeln.

 

Kann ich meine Kurkuma-Kapseln auch selber herstellen?

Sofern Du Deine Kurkuma-Kapseln künftig selber herstellen möchtest, benötigst Du nur wenige Utensilien. Bereits ab rund 20 Euro erhältst Du hochwertige Kapselfüllgeräte für die Herstellung. Di dazugehörigen Kapselhüllen kannst Du ebenfalls online erwerben, wobei rund 500 Kapseln mit etwa 10 Euro zu Buche schlagen. Sofern Du Dich vegetarisch bzw. vegan ernährst, solltest Du darauf achten, dass die Kapselhüllen keine Gelatine enthalten. Für die Füllung der Kapseln benötigst Du zudem Kurkuma-Extrakt sowie schwarzen Pfeffer. Achte darauf, die Kapseln nur mit einer geringen Menge schwarzen Pfeffer zu befüllen, da dieser lediglich die Bioverfügbarkeit des Curcumins erhöhen soll. Ein Kapselfüllgerät erweist sich übrigens auch dann als ideal, wenn Du vorzugsweise Pulver nutzt und dieses hin und wieder unterwegs einnehmen möchtest.

 

 

Wie bereite ich goldene Milch mit Kurkuma zu?

Wenn Du Kurkuma gerne in Deinen Speiseplan einbinden möchtest, so solltest Du einmal die sogenannte „Goldene Milch“ zubereiten. Hierfür benötigst Du folgende Zutaten:

  • 250 Milliliter Milch (bei Bedarf auch Pflanzenmilch)
  • 3 bis 5 Esslöffel Kurkuma-Pulver
  • einen Tropfen Pflanzenöl (beispielsweise Kokosöl)

Zunächst kochst Du die Milch kurz auf dem Herd auf und gibst anschließend das Kurkuma-Pulver sowie das Pflanzenöl hinzu. Bei Bedarf kannst Du das Getränk auch mit einer Prise Pfeffer, Zimt sowie etwas Honig verfeinern. Wir empfehlen Dir, das Heißgetränk regelmäßig vor dem Schlafen zu genießen.



Autoren & Experten:
Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. med. Hermann Eichstädt, Berlin. Facharzt Innere Medizin & Kardiologie, Lebenszeitprofessor i.R. der Charité Berlin. Geschäftsführender Vorstand der Berlin- brandenburgischen Gesellschaft für Herz- und Kreislauferkrankungen e.V.
Journalist: Horst K. Berghäuser
Heilpraktiker: Felix Teske
Allgemeinmediziner: Dr. Klaus Schäfer
Niedergelassener Arzt: Dr. Wilhelm Schlegel

Literatur, Quellen und Verweise:
Rationelle Diagnostik und Therapie in der Inneren Medizin
Thieme Verlag
Praktische Labordiagnostik - Lehrbuch zur Laboratoriumsmedizin, klinischen Chemie und Hämatologie
Hallesche Krankenversicherung


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