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Magnesium: Test & Vergleich (03/2021) – MEDMENSCH

Inhaltsverzeichnis

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Magnesium ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff, der eine wichtige Rolle für zahlreiche Stoffwechselprozesse im Körper spielt. Da der Körper den Stoff nicht eigenständig herstellen kann, muss dieser über die Nahrung aufgenommen werden. Der Magnesiumbedarf kann, je nach individueller Lebenssituation, variieren. So weisen insbesondere Sportler sowie schwangere und stillende Mütter einen erhöhten Magnesiumbedarf auf.
Magnesium wird in Form von Pulver, Kapseln, Brausetabletten sowie Öl angeboten und in der Regel oral eingenommen. Die empfohlene Tagesdosis entspricht in dem meisten Fällen 400 Milligramm Magnesium. Magnesium-Öl hingegen wird direkt auf die Haut aufgetragen und kann somit vollständig in den Blutkreislauf gelangen.
Magnesium tritt ausschließlich in Form von Verbindungen auf, wobei zwischen organischen und anorganischen Salzen differenziert wird. Magnesiumcitrat weist eine besonders hohe Bioverfügbarkeit auf und zeichnet sich durch einen schnellen Wirkeintritt aus. Allerdings besitzen sämtliche Magnesiumsalze ihre individuellen Vor- und Nachteile, sodass das jeweilige Behandlungsziel entscheidend ist.

 

Ranking: So ist unsere Einschätzung der Magnesium-Präparate

Platz 1: „Feel Natural Magnesium Kapseln“

Dieser Hersteller versorgt Dich mit 365 veganen Magnesium-Kapseln. Für die Kapselhülle wurde keine tierische Gelatine genutzt, sodass dieses Produkt auch für Veganer und Vegetarier sehr gut geeignet ist.

Einschätzung der Redaktion

Der Hersteller gibt an, dass er für die Fertigung der Kapseln 664 Milligramm marines Magnesiumoxid genutzt hat. Dies bedeutet, die Kapseln enthalten 400 Milligramm elementares Magnesium. Zudem sind diese Magnesium-Kapseln frei von unerwünschten Zusatzstoffen, wie beispielsweise Magnesiumstearat, Trennmittel, Konservierungsstoffe sowie künstliche Aromen.

So sind die Kundenbewertungen

96 Prozent der Rezensionen zeigen, dass Verbraucher mit diesem Artikel zufrieden sind. Den Menschen gefallen die nachfolgenden Dinge am Produkt:

  • Fördert die Muskelregeneration
  • Beugt Verspannungen vor
  • Kapseln lassen sich angenehm schlucken

Vier Prozent der Bewertungen zeigen Mankos am Artikel auf. Verbraucher kritisieren folgende Punkte:

  • Verzögerter Wirkeintritt

FAQ: Wie nehme ich diese Maca-Kapseln richtig ein?

Der Hersteller empfiehlt Dir, täglich eine Magnesium-Kapsel mit ausreichend Wasser einzunehmen.

 

 

Platz 2: „natural elements vegane Magnesiumcitrat Kapseln“

Bei diesem Produkt kannst Du zwischen 180 und 365 Magnesium-Kapseln wählen. Für die Fertigung der Kapselhüllen wird pflanzliche Zellulose genutzt, sodass dieses Präparat sich auch mit einer veganen bzw. vegetarischen Lebensweise vereinen lässt.

Einschätzung der Redaktion

Der Hersteller bescheinigt Dir, dass für diese Magnesium-Kapseln ausschließlich laborgeprüftes Tri-Magnesium Dicitrat verwendet wird. Das Magnesiumcitrat verfügt über 16 Prozent elementares Magnesium und kann demnach eine sehr gute Bioverfügbarkeit vorweisen.

So sind die Kundenbewertungen

96 Prozent der Rezensionen zeigen, dass Verbraucher mit diesem Artikel zufrieden sind. Den Menschen gefallen die nachfolgenden Dinge am Produkt:

  • Schneller Wirkeintritt
  • Fördert die Leistungsfähigkeit
  • Gute Verträglichkeit

Vier Prozent der Bewertungen zeigen Mankos am Artikel auf. Verbraucher kritisieren folgende Punkte:

  • Einzelne Kapseln öffnen sich von selbst

FAQ: Wie hoch ist die Tagesdosis bei diesen Magnesium-Kapseln?

Die empfohlene Tagesdosis von 3 Kapseln umfasst 360 Milligramm elementares Magnesium.

 

 

Platz 3: „Doppelherz Magnesium Brausetabletten“

Bei diesem Produkt erhältst Du 30 Magnesium-Brausetabletten mit einer Dosierung von 400 Milligramm Magnesium pro Tablette.

Einschätzung der Redaktion

Im Gegensatz zu anderen Magnesium-Produkten enthalten diese Tabletten zusätzlich Vitamin B1, Vitamin B6 und B12 sowie Folsäure. Während B-Vitamine mitunter den Sauerstofftransport im Blut fördern, ist Folsäure an der Zellteilung beteiligt.

So sind die Kundenbewertungen

98 Prozent der Rezensionen zeigen, dass Verbraucher mit diesem Artikel zufrieden sind. Den Menschen gefallen die nachfolgenden Dinge am Produkt:

  • Fördert die körperliche Leistungsfähigkeit
  • Angenehm fruchtiger Geschmack
  • Schneller Wirkeintritt

Zwei Prozent der Bewertungen zeigen Mankos am Artikel auf. Verbraucher kritisieren folgende Punkte:

  • Nur geringe Anzahl an Magnesium-Brausetabletten

FAQ: Wie wirken sich B-Vitamine sowie Folsäure auf den Körper aus?

Die in den Magnesium-Brausetabletten enthaltenen B-Vitamine stärken das Immunsystem und fördern die Produktion roter Blutkörperchen. Folsäure spielt wiederum eine wichtige Rolle für den Homocystein-Stoffwechsel und ist ebenfalls an der Blutbildung beteiligt.

 

 

Platz 4: „Nature Love Magnesium vegane Magnesium-Kapseln“

Bei diesem Produkt sind 180 vegane Magnesium-Kapseln im Lieferumfang enthalten. Die empfohlene Tagesdosis beläuft sich bei diesen Kapseln auf 400 Milligramm Magnesium.

Einschätzung der Redaktion

Diese Magnesium-Kapseln enthalten fünf verschiedene Magnesiumverbindungen, zu denen Magnesiumcitrat, Magnesiumglycinat, Magnesiumoxid, Magnesiumascorbat sowie Magnesiummalat gehören. Durch die Kombination der verschiedenen Salze wird ein breites Wirkspektrum sowie eine gute Bioverfügbarkeit gewährleistet.

So sind die Kundenbewertungen

97 Prozent der Rezensionen zeigen, dass Verbraucher mit diesem Artikel zufrieden sind. Den Menschen gefallen die nachfolgenden Dinge am Produkt:

  • Beugt Muskelkater vor
  • Gute Verträglichkeit
  • Angenehm geschmacksneutral

Drei Prozent der Bewertungen zeigen Mankos am Artikel auf. Verbraucher kritisieren folgende Punkte:

  • Insgesamt etwas teurer

FAQ: Sind diese Magnesium-Kapseln auch für Veganer und Vegetarier geeignet?

Ja, diese Magnesium-Kapseln sind frei von tierischer Gelatine und daher ideal für Veganer und Vegetarier.

 

 

Platz 5: „Raab Vitalfood Magnesiumcitrat Pulver“

Dieser Hersteller versorgt Dich wahlweise mit 200 Gramm oder 340 Gramm Magnesiumcitrat-Pulver. Für die Einnahme löst Du dreimal pro Tag einen Messlöffel in 250 Milliliter lauwarmem Wasser auf und trinkst die Flüssigkeit anschließend.

Einschätzung der Redaktion

Dieses Magnesiumcitrat-Pulver enthält keine künstlichen Zusatzstoffe und ist zudem vegan. Magnesiumcitrat zeichnet sich durch eine hohe Bioverfügbarkeit aus und unterstützt das körperliche Training.

So sind die Kundenbewertungen

97 Prozent der Rezensionen zeigen, dass Verbraucher mit diesem Artikel zufrieden sind. Den Menschen gefallen die nachfolgenden Dinge am Produkt:

  • Wirkt Verspannungen entgegen
  • Angenehmer Geschmack
  • Präzise Dosierung möglich

Drei Prozent der Bewertungen zeigen Mankos am Artikel auf. Verbraucher kritisieren folgende Punkte:

  • Mäßiges Preis-Leistungs-Verhältnis

FAQ: Wie hoch ist die Bioverfügbarkeit von diesem Magnesium-Pulver?

Da es sich bei diesem Magnesium-Pulver um Magnesiumcitrat handelt, profitierst Du von einer sehr guten Bioverfügbarkeit sowie einem schnellen Wirkeintritt.

 

 

 

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Magnesium kaufst

Was ist Magnesium genau?

Bei Magnesium handelt es sich um einen lebenswichtigen Mineralstoff, das für sämtliche Organismen auf der Erde unverzichtbar ist. Das im menschlichen Körper vorkommende Element beeinflusst mehr als 350 unterschiedliche Enzymprozesse und spielt demnach eine wichtige Rolle für diverse Körperfunktionen. Magnesium tritt stets in Form von Verbindungen auf und ist beim Menschen vorrangig in den Zellen vorzufinden. Da Magnesium zu der Gruppe der Mengenelemente gehört, sind größere Mengen des Mineralstoffs für die Erfüllung der einzelnen Stoffwechselprozesse notwendig. Der menschliche Körper kann Magnesium zudem nicht eigenständig synthetisieren, sodass der tägliche Bedarf über die passenden Lebensmittel sowie Nahrungsergänzungsmittel gedeckt werden muss.

 

 

Welche Symptome treten bei einem Magnesium-Mangel auf?

Laut Schätzungen weisen rund zehn bis zwanzig Prozent aller Deutschen einen chronischen Magnesium-Mangel, auch Hypomagnesiämie genannt, auf. Zu den wichtigsten Symptomen einer Hypomagnesiämie gehören Muskelkrämpfe, die sich vor allem in schmerzhaften Wadenkrämpfen äußern. Weitere Anzeichen, die auf einen Magnesiummangel hindeuten, sind:

  • Erschöpfung und Antriebslosigkeit
  • Verminderter Appetit
  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Verstopfungen
  • Durchfall
  • Nervosität und Angstzustände
  • Depressive Verstimmungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit

Sofern einzelne dieser Symptome beobachtet werden, sollten in Abstimmung mit einem Arzt die Ursachen ermittelt werden. Sollte langfristig ein ausgeprägter Magnesium-Mangel vorliegen, kann dies auch den Calcium- und Kalium-Haushalt negativ beeinflussen. Beide Mineralstoffe spielen eine wichtige Rolle für die Knochen- und Zahngesundheit, sodass Mangelerscheinungen in jedem Fall vermieden werden sollten. Grundsätzlich kann eine Hypomagnesiämie effizient behandelt werden, indem dem Körper beispielsweise entsprechende Magnesium-Präparate zugeführt werden.

Unser Tipp: Um die vorliegenden Magnesium-Werte zu ermitteln, sollte eine Blutabnahme durch den behandelnden Hausarzt erfolgen.

 

 

Wie viel Magnesium sollte ich täglich einnehmen?

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) entspricht der tägliche Magnesium-Bedarf bei gesunden Erwachsenen und Jugendlichen rund 300 bis 400 Milligramm. Wenn diese empfohlene Tagesmenge dem Körper zugeführt wird, werden die lebensnotwendigen Stoffwechselaktivitäten des Körpers sowie auch die Nährstoffversorgung von Knochen und Muskeln nicht beeinträchtigt. In der untenstehenden Tabelle finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Personengruppen samt der empfohlenen Tagesdosis an Magnesium:

Personengruppe Täglicher Magnesiumbedarf
Männer 320 bis 400 Milligramm
Frauen 300 bis 400 Milligramm
Schwangere und stillende Frauen 310 bis 400 Milligramm
Sportler 300 bis 600 Milligramm
Diabetiker 300 bis 500 Milligramm

 

An dieser Stelle sei jedoch erwähnt, dass der individuelle Tagesbedarf, je nach Alter, Körpergewicht, Geschlecht sowie äußeren Faktoren, variieren kann. Demnach liegt insbesondere bei Stress, körperlichem Training sowie einem erhöhten Alkoholkonsum ein höherer Tagesbedarf des Mineralstoffs vor.

 

 

Welche Personen weisen einen erhöhten Tagesbedarf an Magnesium auf?

Besondere Personengruppen sind auf eine erhöhte Magnesiumzufuhr angewiesen. So weisen beispielsweise Diabetiker eine erhöhte Ausscheidung des Mineralstoffs aus, sodass eine tägliche Magnesium-Aufnahme von 300 bis 500 Milligramm notwendig ist. Da Magnesium zudem die Wirkung von Insulin erhöht, wird auch der Blutzuckerspiegel positiv durch den Stoff beeinflusst. Weiterhin sollten auch ältere Personen einem Magnesium-Mangel vorbeugen, damit die körpereigenen Stoffwechselprozesse nicht beeinträchtigt werden.

 

 

Die richtige Magnesium-Zufuhr für Sportler

Auch Sportbegeisterte sollten vermehrt Magnesium aufnehmen, da der Mineralstoff über den Schweiß wieder aus dem Körper austritt. Daher weisen Personen, die einem regelmäßigen körperlichen Training nachgehen, einen täglichen Magnesium-Bedarf von 300 bis 600 Milligramm auf. Ein vorhandenes Defizit kann durch die richtigen Lebensmittel sowie passende Magnesium-Präparate ausgeglichen werden.

 

 

Der Magnesiumbedarf bei Frauen kann variieren

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt erwachsenen Männern die Aufnahme von 350 bis 400 Milligramm Magnesium täglich. Bei Frauen bewegt sich die empfohlene Einnahmemenge pro Tag zwischen 300 und 390 Milligramm Magnesium. Bei der Einnahme der Antibaby-Pille kann der individuelle Magnesium-Bedarf bei Frauen höher ausfallen. Schwangere sowie stillende Frauen sind auf eine erhöhte Magnesium-Zufuhr angewiesen, damit eine gesunde Entwicklung des Babys gewährleistet werden kann. Daher sollte sowohl während der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit auf eine ausreichende Aufnahme des Mineralstoffs geachtet werden.

 

Auch Kinder und Jugendliche sind auf ausreichend Magnesium angewiesen

Zunächst gilt, dass sich der tägliche Magnesium-Bedarf auch bei Kindern und Jugendlichen mit fortschreitendem Alter erhöht. Welche Tages-Dosis in dem jeweiligen Lebensalter empfohlen wird, kann der untenstehenden Tabelle entnommen werden:

Lebensalter Täglicher Magnesiumbedarf
1 bis 4 Jahre 60 bis 80 Milligramm
4 bis 7 Jahre 80 bis 120 Milligramm
7 bis 10 Jahre 120 bis 170 Milligramm
10 bis 13 Jahre 170 bis 250 Milligramm
13 bis 15 Jahre 250 bis 310 Milligramm

 

Auch bei Kindern und Teenagern kann der individuelle Tagesbedarf, je nach Gewicht, Gesundheitszustand sowie Aktivitätslevel, variieren. So weisen insbesondere sehr sportbegeisterte Kinder einen erhöhten Magnesiumbedarf auf.

 

 

Welche Wirkung besitzt Magnesium?

Magnesium ist an einer Vielzahl wichtiger Prozesse im Körper beteiligt und beispielsweise unverzichtbar für einen gut funktionierenden Fettstoffwechsel. Außerdem wird eine gesunde Muskelkontraktion sowie eine reibungslose Weiterleitung von Nervenimpulsen durch den Mineralstoff unterstützt. Da Magnesium als wichtiger Entzündungshemmer fungiert, kann das Mineral die Symptome chronischer Erkrankungen, wie beispielsweise Diabetes, Arthritis sowie Multiple Sklerose nachweislich lindern. Auch Sportler sind auf eine hohe Magnesium-Aufnahme angewiesen, damit die Muskelzellen mit dem lebensnotwendigen Nährstoff versorgt werden. Weiterhin ist Magnesium für eine gesunde Herzfunktion sowie starke Zähne und Knochen unabdingbar.

 

 

Wie kommt Magnesium meiner Gesundheit zugute?

Beugt Krämpfen vor

Magnesium wirkt Muskelkrämpfen entgegen und beugt demnach insbesondere der Entstehung schmerzhafter Wadenkrämpfe bei Sportlern vor. Weiterhin fördert der Mineralstoff die Muskelregeneration, sodass Verspannungen weniger häufig auftreten. Personen, die intensiv Sport betreiben, sollten daher nach Möglichkeit rund 600 bis 800 Milligramm Magnesium pro Tag einnehmen.

 

 

Stärkt das Herz

Personen mit einem Magnesiummangel weisen ein höheres Risiko für Herzrhythmusstörungen auf. Magnesium fördert die Muskelentspannung und stärkt demnach auch die Herzgesundheit. Bei vorliegenden Herzrhythmusstörungen kann die Gabe von Magnesiumcitrat in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt sinnvoll sein.

 

 

Schützt vor Arteriosklerose

Untersuchungen zeigten, dass Magnesium die Elastizität der Blutgefäße fördert und sich demnach regulierend auf den Blutdruck auswirkt. So wird durch eine ausreichende Zufuhr des Mineralstoffs ein wichtiger Schutz vor Gefäßverkalkungen sowie daraus resultierenden Folgeerkrankungen, wie beispielsweise Herzinfarkt oder Thrombose, geboten.

 

Lindert Kopfschmerzen

Bei einem Magnesium-Defizit kann mitunter die Reizweiterleitung der Muskel- und Nervenzellen gestört werden, sodass das Risiko für schmerzhafte Migräneattacken erhöht wird. Wissenschaftliche Untersuchungen konnten aufzeigen, dass Migränebeschwerden insbesondere bei einem Magnesium-Mangel besonders häufig auftreten. In Studien konnte beobachtet werden, dass bereits die Gabe von 600 Milligramm Magnesium pro Tag zu einer Linderung und Prävention von Migräne-Symptomen beiträgt.

 

 

Lindert depressive Verstimmungen und beugt Schlafstörungen vor

Magnesium wirkt sich positiv auf die Produktion des körpereigenen Glückshormons Serotonin aus. Sofern Serotonin in ausreichendem Maße freigesetzt wird, wird das Risiko für anhaltende Ängste sowie Depressionen vermindert. Demnach kann die Einnahme von Magnesium depressiven Verstimmungen wirksam vorbeugen. Wissenschaftliche Untersuchungen konnte belegen, dass Personen mit einem vorliegenden Magnesium-Mangel häufig Schlafstörungen aufwiesen. Magnesium fördert die Muskelentspannung und wirkt sich zudem dämpfend auf die Nerven aus. Demnach können sich Ein- und Durchschlafstörungen mit der Gabe von Magnesium nachweislich beheben lassen.

 

 

Neutralisiert Säuren

Magnesiumhaltige Verbindungen können den säurehaltigen Magensaft neutralisieren und eine wohltuende Linderung bei Sodbrennen verschaffen. Insbesondere Magnesiumcarbonat dient als wichtiger Säurehemmer und kann daher die üblichen Antazida ersetzen.

 

Fördert die Verdauung

Magnesium zeichnet sich durch verdauungsfördernde Eigenschaften aus und sollte daher vor allem bei einer verlangsamten Darmtätigkeit in ausreichender Menge zugeführt werden. In der Regel ist eine tägliche Einnahmemenge von 150 Milligramm ausreichend, um die Verdauung wirksam anzuregen. Da der Mineralstoff zudem entgiftend wirkt, kann eine erhöhte Magnesium-Zufuhr die Ausscheidung von Quecksilber und anderen Giftstoffen begünstigen.

 

Reguliert den Hormonhaushalt

Magnesium wirkt sich regulierend auf den Hormonhaushalt aus und kann demnach Wechseljahresbeschwerden sowie die Symptome bei einem prämenstruellen Syndrom lindern. So spielt der Mineralstoff eine wichtige Rolle für die Bildung der Sexualhormone und hält Progesteron und Östrogen in einem gesunden Gleichgewicht. Auch die Einnahme der Antibaby-Pille geht mit Veränderungen des Hormonhaushalts einher, sodass auch in diesem Fall eine erhöhte Magnesium-Zufuhr sinnvoll sein kann.

 

 

 

Welche Magnesiumverbindungen werden unterschieden?

Wie bereits erwähnt, ist Magnesium ausschließlich in Form von chemischen Verbindungen vorzufinden. An dieser Stelle wird grundsätzlich zwischen organischen und anorganischen Magnesiumsalzen differenziert. Der Unterschied zwischen beiden Gruppen besteht in der jeweiligen Molekülstruktur, da organische Magnesiumsalze, im Gegensatz zu anorganischen Verbindungen, zusätzlich über Wasserstoff- und Kohlenstoffatome verfügen. Zu den organischen Magnesiumsalzen gehören:

  • Magnesiumcitrat
  • Magnesium Malat
  • Magnesiumorotat
  • Magnesiumglycinat

 

Zudem werden folgende anorganische Magnesiumverbindungen unterschieden:

  • Magnesiumchlorid
  • Magnesiumoxid
  • Magnesiumcarbonat
  • Magnesiumsulfat

Organische Magnesiumsalze zeichnen sich fast immer durch eine höhere Bioverfügbarkeit aus, sodass diese besser vom menschlichen Körper verwertet werden. Dennoch kann es häufig sinnvoll sein, auf eine anorganische Magnesiumverbindung zurückzugreifen. Wir gehen in den folgenden Zeilen näher auf die einzelnen Magnesiumsalze samt ihrer individuellen Anwendungsbereiche ein und verraten Dir, welches Produkt am besten zu Dir passt.

 

 

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Magnesium kaufst

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Magnesium kaufst

Organische Magnesiumsalze

organische Magnesiumsalze, im Gegensatz zu anorganischen Verbindungen, zusätzlich über Wasserstoff- und Kohlenstoffatome verfügen. Zu den organischen Magnesiumsalzen gehören:

  • Magnesiumcitrat
  • Magnesium Malat
  • Magnesiumorotat
  • Magnesiumglycinat

 

Zudem werden folgende anorganische Magnesiumverbindungen unterschieden:

  • Magnesiumchlorid
  • Magnesiumoxid
  • Magnesiumcarbonat
  • Magnesiumsulfat

Organische Magnesiumsalze zeichnen sich fast immer durch eine höhere Bioverfügbarkeit aus, sodass diese besser vom menschlichen Körper verwertet werden. Dennoch kann es häufig sinnvoll sein, auf eine anorganische Magnesiumverbindung zurückzugreifen. Wir gehen in den folgenden Zeilen näher auf die einzelnen Magnesiumsalze samt ihrer individuellen Anwendungsbereiche ein und verraten Dir, welches Produkt am besten zu Dir passt.

 

 

Anorganische Magnesiumsalze

 

Magnesiumchlorid lässt sich vielseitig einsetzen

Magnesiumchlorid ist in vielen Lebensmitteln enthalten und wird häufig für die Herstellung von Magnesiumöl verwendet. Dieses anorganische Salz basiert auf der Verbindung des Mineralstoffs mit reinem Magnesiumchlorid und ist unter der E-Nummer 511 registriert. Für die innere Anwendung werden rund fünf bis sieben Gramm Magnesiumchlorid mit zwei Litern Wasser oder ungesüßtem Tee vermischt und in den Morgen- und Abendstunden vor den Mahlzeiten eingenommen. Sofern Magnesiumchlorid für die äußere Anwendung genutzt werden soll, wird das anorganische Salz mit etwas Flüssigkeit vermischt und auf die jeweilige Hautstelle aufgetragen.

 

 

Magnesiumoxid regt die Verdauung an

Magnesiumoxid entsteht immer dann, wenn Magnesium mit Oxid verbunden wird. Das Oxid selbst wird durch die Verbrennung des Mineralstoffs gewonnen. Magnesiumoxid zeichnet sich durch einen hohen Magnesium-Gehalt sowie eine geringe Bioverfügbarkeit aus. Daher wird Magnesiumoxid vor allem dann eingesetzt, wenn ein langfristiges Magnesium-Depot aufgebaut werden soll. Da Magnesiumoxid die Verdauung zusätzlich anregt, wird das Salz insbesondere bei Verstopfungen eingesetzt.

 

Magnesiumcarbonat unterstützt das körperliche Training

Bei Magnesiumcarbonat handelt es sich um ein anorganisches Salz, bei dem sich das Salz der Kohlensäure mit Magnesium verbindet. Die Verbindung weist eine niedrige Bioverfügbarkeit auf und kommt insbesondere beim Sport zum Einsatz. Sofern Magnesiumcarbonat oral eingenommen wird, lindert es die körpereigene Schweißproduktion und beugt zudem Sodbrennen vor. Außerdem setzen viele Leistungssportler und Bodybuilder das anorganische Salz auch äußerlich ein, da das Salz die Griffigkeit bei verschiedenen Trainingsgeräten verbessert. Personen mit einem empfindlichen Magen sollten Magnesiumcarbonat jedoch nur in Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt einnehmen.

 

 

Magnesiumsulfat lindert Pickel und Akne

Bei Magnesiumsulfat handelt es sich um eine geruchsarme sowie farblose Substanz, die durch die Verbindung von Magnesium sowie dem Salz der Sulfatsäure entsteht. Das anorganische Salz zeichnet sich durch ein bitteres Aroma sowie eine geringe Bioverfügbarkeit aus. Magnesiumsulfat fördert die Darmtätigkeiten und wird daher häufig bei chronischen sowie akuten Verstopfungen eingenommen. Wenn Du Magnesiumsulfat als Abführmittel einsetzen möchtest, vermengst Du rund zehn bis zwanzig Gramm des Salzes mit 250 Millilitern Wasser und nimmst die gesamte Flüssigkeit ein.  Bitte beachte, dass vereinzelt Übelkeit, Durchfall sowie Magenschmerzen bei der Einnahme beobachtet werden. Weiterhin wird Magnesiumsulfat als Schutz vor Krampfanfällen bei schwangeren Frauen eingesetzt, damit die Gefahr von Früh- und Fehlgeburten reduziert wird. Außerdem wird Magnesiumsulfat für die Behandlung von Pickeln, Akne und Herpes genutzt. Das Bittersalz wird in diesem Fall mit ausreichend Wasser vermischt und auf die betreffende Hautstelle aufgetragen.

 

 

 

Warum sollte ich kein Magnesiumstearat einnehmen?

Bei Magnesiumstearat handelt es sich um einen synthetischen Lebensmittelzusatzstoff, der zu vier Prozent aus Magnesium und zu 96 Prozent aus Stearinsäure besteht. Das Magnesiumsalz findet insbesondere in der Industrie als Fließ- und Trennmittel Anwendung und ist unter der E-Nummer E572 registriert. So kann durch den Einsatz von Magnesiumstearat beispielsweise ein exaktes Abfüllen von Kapseln gewährleistet sowie ein Verklumpen wichtiger Rohstoffe vermieden werden. Da das Salz jedoch nur einen sehr geringen Magnesium-Anteil aufweist, bietet es keine gesundheitlichen Vorteile. Vielmehr steht Magnesiumstearat im Verdacht, die Immunabwehr zu beeinträchtigen sowie die Entstehung von Blasensteinen zu fördern. Demnach wird häufig dazu geraten, ausschließlich Nahrungsergänzungsmittel ohne diesen Zusatz zu wählen. Allerdings sollte an dieser Stelle erwähnt werden, dass bisher noch keine ausreichenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zu der genauen Wirkung von Magnesiumstearat vorliegen.

 

 

 

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Magnesium auftreten?

Sofern die vorgeschriebene Tagesdosis von 300 bis 400 Milligramm eingehalten wird, sind bei der Magnesium-Einnahme nur selten unerwünschte Nebenwirkungen zu beobachten. Allerdings treten vor allem bei Anwendern mit einem empfindlichen Magen mitunter Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, wie beispielsweise Durchfall, Übelkeit sowie Magenschmerzen, auf. Auch Personen mit einer beeinträchtigen Nierenfunktion sollten nur geringe Mengen des Mineralstoffs einnehmen, da das Magnesium andernfalls nicht in ausreichendem Maße über den Urin ausgeschieden werden kann. Zu den weiteren möglichen Begleiterscheinungen einer Magnesium-Überdosierung gehören:

  • Durchfall
  • Abgeschlagenheit
  • Übelkeit
  • Verminderter Blutdruck
  • Verlangsamter Herzschlag sowie Herzstolpern
  • Muskelschwäche

Sofern einzelne oder mehrere der hier aufgeführten Symptome auftreten sollten, solltest Du sofort Rücksprache mit Deinem behandelnden Arzt halten und die Einnahme unterbrechen.

 

 

Kann ich Magnesium überdosieren?

Grundsätzlich tritt bei gesunden Menschen nur sehr selten eine Überdosierung des Mineralstoffs auf, da dieser grundsätzlich über den Urin ausgeschieden wird. Allerdings besteht bei einer gestörten Nierenfunktion ein erhöhtes Risiko für eine Hypermagnesiämie, da das Mineral in diesem Fall nicht in ausreichendem Maße aus dem Körper austreten kann. Auch eine übermäßige Magnesium-Aufnahme sowie Veränderungen des Hormonhaushalts können eine mögliche Überdosierung begünstigen. Um gravierende Folgen, wie beispielsweise einen drohenden Atemstillstand, zu vermeiden, wird dem Körper im Falle einer Hypermagnesiämie der Mineralstoff Kalzium zugeführt. Kalzium fördert die Nierenfunktion und beschleunigt demnach die Ausscheidung des Mineralstoffs. In besonders schwerwiegenden Fällen werden zudem harntreibende Diuretika verabreicht, sodass Salze und Wasser schneller aus dem Körper ausgeschieden werden können.

 

 

 

Wie teuer ist Magnesium?

Der Preis von Magnesium kann je nach Darreichungsform und Packungsgröße variieren. Die meisten Vorratspackungen rangieren preislich zwischen 10 und 20 Euro. Wir haben Dir die einzelnen Darreichungsformen samt der dazugehörigen Preisspanne in der untenstehenden Tabelle anschaulich zusammengefasst:

Darreichungsform Preis
Magnesium-Kapseln zirka 14 bis 20 Euro pro 365 Kapseln
Magnesium-Pulver zirka 17 bis 20 Euro pro 500 Gramm
Magnesium-Brausetabletten zirka 8 bis 12 Euro pro 100 Brausetabletten
Magnesium-Öl zirka 20 bis 25 Euro pro 1.000 Milliliter Öl

 

Die meisten Hersteller bieten Dir sowohl kleine Packungsgrößen als auch Vorratspackungen an. Sofern Du mit dem ausgesuchten Magnesium-Produkt zufrieden bist, kannst Du mit dem Kauf größerer Packungen langfristig zusätzliche Kosten einsparen.

 

 

Wo kann man Magnesium-Produkte kaufen?

Grundsätzlich kannst Du Magnesium in sämtlichen Drogerien, Supermärkten, Reformhäusern und Apotheken erwerben. Die beste Auswahl wird Dir jedoch im Internet geboten, sodass sich vor allem online ein eingehender Vergleich lohnt. Zu den wichtigsten Anbietern von Magnesium-Präparaten gehören:

  • Amazon
  • Apotheken
  • DM
  • Edeka
  • Kaufland
  • Rewe
  • Rossmann
  • Reformhäuser

 

Sofern Du Dein Wunschprodukt im Internet kaufen möchtest, profitierst Du von einem bequemen Versand sowie einem einfachen Bestellprozess. Zudem kannst Du Dich bei Fragen jederzeit an den Kundensupport wenden und sichere Zahlungsmethoden nutzen.

 

Triff Deine Kaufentscheidung: Welches der vorgestellten Magnesium-Produkte passt am besten zu Dir?

Wenn Du Dich für den Kauf von Magnesium entschieden hast, kannst Du aus verschiedenen Darreichungsformen wählen. Zu den wichtigsten Magnesium-Arten gehören:

  • Magnesium-Kapseln
  • Magnesium-Pulver
  • Magnesium-Brausetabletten
  • Magnesium-Öl

Wir gehen in den folgenden Abschnitten näher auf die einzelnen Darreichungsformen ein und verraten Dir, welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Magnesium-Arten Dir bieten.

 

Was sind Magnesium-Kapseln und welche Vorteile und Nachteile bieten sie?

Magnesium-Kapseln enthalten eine feste Magnesium-Dosierung und werden zusammen mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen. Durch die einheitliche Dosierung wird die Gefahr einer Überdosierung vermieden und die Einnahme erleichtert. Zudem lassen sich die Kapseln auch unterwegs problemlos einnehmen. Je nach Hersteller können die Kapseln entweder Magnesiuoxid, Magnesiummalat, Magnesiumcitrat oder auch eine Kombination mehrerer Magnesiumverbindungen enthalten. Allerdings sollten Veganer und Vegetarier darauf achten, dass für die Herstellung der Kapseln keine tierische Gelatine genutzt wird.

Vorteile

  • Praktisch für unterwegs
  • Geschmacksneutral
  • Feste Dosierung

Nachteile

  • Kann Gelatine enthalten

 

Was ist Magnesium-Pulver und welche Vorteile und Nachteile bietet es?

Sofern eine besonders individuelle Dosierung gewünscht ist, erweist sich Magnesium-Pulver als ideale Darreichungsform. Das Pulver wird in einem Glas Wasser gelöst und vor den Mahlzeiten getrunken. Hochwertiges Magnesium-Pulver ist in der Regel frei von künstlichen und tierischen Zusatzstoffen und kann schnell von dem Körper verwertet werden. Allerdings ist Magnesium-Pulver nicht für die Einnahme für unterwegs geeignet. Zudem kann der Geschmack des Pulvers als leicht unangenehm empfunden werden. In diesem Fall kann statt reinem Wasser auch Saft oder ungesüßter Tee genutzt werden.

Vorteile

  • Hoher Reinheitsgrad
  • Häufig frei von Zusatzstoffen sowie tierischen Erzeugnissen
  • Präzise Dosierung möglich

Nachteile

  • Zum Teil unangenehmer Geschmack
  • Unpraktisch für unterwegs

 

 

Was sind Magnesium-Brausetabletten und welche Vorteile und Nachteile bieten sie?

Magnesium-Brausetabletten sind ideal für Dich, wenn Du Dir eine möglichst angenehme Einnahme wünschst. Eine Brausetablette wird in rund 250 Millilitern Wasser aufgelöst, sodass Du keine Mengen abmessen musst. Zudem besitzen Magnesium-Brausetabletten einen fruchtigen Geschmack, sodass sich die Flüssigkeit problemlos trinken lässt. Weiterhin kann das Magnesium bei dieser Darreichungsform sehr schnell vom eigenen Körper verwertet werden. Allerdings solltest Du beachten, dass Brausetabletten in der Regel mit künstlichen Aromen versetzt sind, sodass Du in diesem Fall kein absolut reines Magnesium-Produkt in den Händen hältst.

Vorteile

  • Angenehm fruchtiger Geschmack
  • Feste Dosierung
  • Bequeme Einnahme

Nachteile

  • Enthalten in der Regel künstliche Aromen sowie andere Zusatzstoffe
  • Insgesamt etwas teurer
 

Was ist Magnesium-Öl und welche Vorteile und Nachteile bietet es?

Wenn Du Magnesium für die äußere Anwendung nutzen möchtest, dann bist Du mit Magnesium-Öl sehr gut beraten. Bei dieser Substanz handelt es sich um eine konzentrierte Magnesiumchlorid-Lösung, die vor allem nach dem Sport sowie zur Verbeugung von Verspannungen und Muskelkater aufgetragen wird. Hierfür kannst Du das Magnesium-Öl bei Bedarf mit etwas Wasser verdünnen sowie anschließend in die Haut einmassieren. Da das Magnesium-Öl durch das Auftragen direkt in den Blutkreislauf gelangen kann, wird das gesamte Chlorid aufgenommen. Demnach weist Magnesium-Öl eine sehr gute Bioverfügbarkeit auf. Außerdem treten auch bei einer höheren Menge keine Nebenwirkungen, wie beispielsweise Durchfall, auf. Außerdem lässt sich Magnesium-Öl vielfältig einsetzen und beispielsweise als Badezusatz sowie als Deodorant nutzen. Allerdings solltest Du Magnesium-Öl bei empfindlicher Haut nur mit Vorsicht einsetzen und zunächst die Verträglichkeit ausprobieren.

Vorteile

  • Sehr hohe Bioverfügbarkeit
  • Ideal für die äußere Anwendung
  • Sehr gute Wirkung

Nachteile

  • Nicht für die orale Einnahme geeignet
  • Kann zu Hautreizungen führen
 

 

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Magnesium-Präparate miteinander vergleichen?

Das Angebot an Magnesium-Produkten ist groß, sodass es nicht immer ganz einfach ist, das passende Produkt zu finden. Damit Du die einzelnen Präparate bestmöglich vergleichen kannst, solltest Du auf folgende Produktmerkmale achten:

  • Magnesium-Gehalt
  • Bioverfügbarkeit
  • Liste der Inhaltsstoffe
  • Darreichungsform
  • Art der Magnesiumverbindung

Wir gehen in den folgenden Abschnitten genauer auf die einzelnen Kaufkriterien ein und verraten Dir, woran durch ein hochwertiges Magnesium-Produkt erkennst.

 

Der Magnesium-Gehalt

Die empfohlene Tagesdosis bei Erwachsenen beläuft sich auf rund 300 bis 400 Milligramm Magnesium. Daher solltest Du darauf achten, dass der Hersteller eine entsprechende Tagesdosis bei seinem Produkt ausweist. Da vor allem bei Kapseln die Art sowie die Konzentration des Magnesiums variieren kann, können sich die genauen Einnahmeempfehlungen unterscheiden. So kannst Du deinen Tagesbedarf bei einzelnen Präparaten mit einer Kapsel pro Tag decken, während Du bei einem anderen Magnesium-Produkt mitunter 3 Kapseln täglich einnehmen musst. Achte daher auf die genauen Herstellerhinweise, um das Magnesium möglichst korrekt zu dosieren.

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Die Bioverfügbarkeit

Die Bioverfügbarkeit des Magnesiums kann, je nach Art der Verbindung und Darreichungsform, variieren. So weist insbesondere das organische Salz Magnesiumcitrat eine sehr hohe Bioverfügbarkeit auf und kann demnach sehr gut vom menschlichen Körper verwertet werden. Zudem gelangt der Mineralstoff immer dann besonders schnell in den Blutkreislauf, wenn er in Form von Pulver oder Brausetabletten eingenommen wird. Magnesium-Kapseln wiederum lösen sich erst im Magen auf, sodass die Wirkung leicht verzögert eintritt.

Unser Tipp: Eine sehr gute Bioverfügbarkeit besitzt mitunter Magnesium-Öl, welches äußerlich angewendet und auf die Haut aufgetragen wird.

 

Die Liste der Inhaltsstoffe

Grundsätzlich bieten Magnesium-Produkte mit möglichst wenig Zusatzstoffen Dir den besten Reinheitsgrad sowie eine optimale Wirkung. Achte daher bei dem Kauf darauf, dass das jeweilige Präparat frei von Trennmitteln, Magnesiumstearat sowie künstlichen Konservierungsstoffen ist. Zudem sollten Veganer und Vegetarier sicherstellen, dass insbesondere Magnesium-Kapseln keine tierische Gelatine enthalten. Sofern Du Magnesium-Brausetabletten nutzen möchtest, ist zu bedenken, dass diese in der Regel mit künstlichen Aromen versetzt sind. Wenn Du Deinen Körper mit weiteren wichtigen Nährstoffen versorgen möchtest, sind Kombi-Präparate ideal für Dich. Diese Magnesium-Produkte enthalten häufig noch wichtige B-Vitamine sowie Folsäure, die Dein Immunsystem zusätzlich stärken.

 

 

Die Darreichungsform

Grundsätzlich kannst Du bei dem Kauf von Magnesium zwischen verschiedenen Darreichungsformen wählen. Während Magnesium-Kapseln angenehm geschmacksneutral sowie ideal für unterwegs sind, zeichnen sich Magnesium-Öl, Pulver sowie Brausetabletten durch eine gute Bioverfügbarkeit aus. Daher kannst Du genau die Darreichungsform wählen, die zu Deinen Ansprüchen passt. Veganer und Vegetarier sollten jedoch beachten, dass Kapseln mitunter tierische Gelatine enthalten können.

 

Die Art der Magnesiumverbindung

Im Handel werden sowohl organische als auch anorganische Magnesiumverbindungen angeboten. Der genaue Einsatzbereich sowie auch die Bioverfügbarkeit können, je nach Magnesiumsalz, variieren. Wir haben die wichtigsten Magnesiumverbindungen samt der genauen Anwendung in der folgenden Tabelle noch einmal aufgeführt:

Bezeichnung Art der Magnesiumverbindung Anwendungsgebiete
Magnesiumcitrat Organisch Verstopfungen und Verdauungsbeschwerden
Magnesium Malat Organisch Antriebslosigkeit

 

Magnesiumorotat Organisch Innere Unruhe und Stress
Magnesiumglycinat Organisch Entzündungen
Magnesiumchlorid Anorganisch Innere und äußere Anwendung
Magnesiumoxid Anorganisch Verdauungsprobleme
Magnesiumcarbonat Anorganisch zur Unterstützung des körperlichen Trainings
Magnesiumsulfat Anorganisch Pickel und Akne

 

 

 

 

Wissenswertes über Magnesium – Expertenmeinungen und Rechtliches

 

Wie entsteht ein Magnesium-Mangel?

Ein Magnesium-Mangel ist in der Regel auf eine unausgewogene Ernährung sowie auf zu zucker- und salzreiche Lebensmittel zurückzuführen. Doch auch bei einem gesunden Lebensstil kann ein Magnesium-Defizit auftreten, da sich das Vorkommen der Bodennährstoffe im Laufe der Jahre verändert hat. Doch auch ein erhöhter Alkoholkonsum, intensiver Leistungssport sowie die Verabreichung diverser Medikamente begünstigen mitunter Mangelerscheinungen. Auch bestimmte Krankheiten, wie beispielsweise eine eingeschränkte Nierenfunktion sowie Diabetes Mellitus gelten als wichtige Ursachen für einen Magnesium-Mangel. Eine Magnesium-Defizit sollte in jedem Fall behandelt werden, da andernfalls Folgeerkrankungen, wie beispielsweise Arteriosklerose, Diabetes sowie Osteoporose, entstehen können.

 

 

Kann Magnesium die Entspannung fördern?

Magnesium zeichnet sich durch eine dämpfende Wirkung aus, sodass eine nervliche Anspannung in Strassphasen gelindert werden kann. Demnach kann durch eine ausreichende Magnesium-Aufnahme mitunter innerer Unruhe, Angst sowie Nervosität vorgebeugt werden. Allerdings sollten bei anhaltendem Stress auch die individuellen Lebensumstände überdacht werden. Zudem wird empfohlen, täglich nicht mehr als 800 Milligramm Magnesium aufzunehmen.

 

 

Hilft Magnesium mir auch beim Abnehmen?

Ja, da Magnesium die Verdauung sowie den Stoffwechsel nachweislich ankurbelt, kann der Mineralstoff eine Gewichtsabnahme unterstützen. So weisen Personen mit einem Magnesium-Mangel nicht selten einen gestörten Fettstoffwechsel auf. Zudem fördert Magnesium die körperliche Ausdauer sowie die Muskelregeneration, sodass auch Dein Training mit dem Mineralstoff erleichtert wird. Allerdings wirkt Magnesium im Zuge einer Gewichtsreduktion lediglich unterstützend, sodass Du auf die richtige Ernährung sowie ein ausreichendes Maß an Bewegung achten solltest.

 

 

Welche Lebensmittel weisen einen besonders hohen Magnesium-Gehalt auf?

Grundsätzlich kann bei einer gesunden Ernährung eine sehr gute Magnesium-Versorgung sichergestellt werden. Dennoch sollten vor allem Personen mit einem erhöhten Magnesium-Bedarf auf die richtigen Lebensmittel achten. Wir haben Dir die wichtigsten Magnesium-Quellen in der untenstehenden Tabelle anschaulich zusammengefasst:

Lebensmittel Magnesiumgehalt pro 100 Gramm
Speisekleie 580 Milligramm
Sojabohnen 210 Milligramm
Weiße Bohnen 130 Milligramm
Haferflocken 135 Milligramm
Reis 155 Milligramm
Hirse 160 Milligramm
Mais 110 Milligramm

 

Wenn Du Deinen Magnesiumbedarf vorzugsweise über die Nahrung decken möchtest, bist Du daher mit Hülsenfrüchten und Getreide sehr gut beraten.

 

 



Autoren & Experten:
Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. med. Hermann Eichstädt, Berlin. Facharzt Innere Medizin & Kardiologie, Lebenszeitprofessor i.R. der Charité Berlin. Geschäftsführender Vorstand der Berlin- brandenburgischen Gesellschaft für Herz- und Kreislauferkrankungen e.V.
Journalist: Horst K. Berghäuser
Heilpraktiker: Felix Teske
Allgemeinmediziner: Dr. Klaus Schäfer
Niedergelassener Arzt: Dr. Wilhelm Schlegel

Literatur, Quellen und Verweise:
Rationelle Diagnostik und Therapie in der Inneren Medizin
Thieme Verlag
Praktische Labordiagnostik - Lehrbuch zur Laboratoriumsmedizin, klinischen Chemie und Hämatologie
Hallesche Krankenversicherung


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